Förderung

Netzwerk Stadt-Land –Koordinierungs- und Kommunikationsplattform für ländliche Entwicklung

Aufgaben und Ziele

Das Netzwerk Stadt-Land wird als Arbeitskreis ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke verfolgen, insbesondere die Förderung der wissenschaftlichen bzw. praxistauglichen Erkenntnisse und Vorhaben zur Stärkung des ländlichen Raums. Es ist dabei selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Aufgaben sind:

  • die Identifizierung bereits vorhandener Lösungsansätze,
  • die stärkere Verzahnung aller relevanten Akteure,
  • die Förderung von Untersuchungen, Zweckforschungen, Erkenntnissen und Informationen über den ländlichen Raum mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsgrundlagen in den ländlichen Gebieten zu verbessern.
  • Betrachtung von Stadt-Umland-Beziehungen
  • Aufzeigen von Wegen, wirtschaftliche Entwicklung und Schutz der natürlichen Ressourcen in Einklang zu bringen
  • Identifikation, Vernetzung sowie besserer Austausch aller relevanten Akteure sowie Stakeholder
  • Empfehlungen an die Politik mit dem Ziel der Anpassung von Handlungs- und/oder Förderstrategien
  • Vorbereitung und Durchführung des jährlich ein-bis zweimal stattfindenden Wettbewerbs nach der Netzwerk-Richtlinie zur Förderung von innovativen Projekten für den ländlichen Raum

Kommunale Vernetzungs- und Informationsdrehscheibe

  • Wissensvermittlung: Durchführung einer Sommerakademie (1-x jährlich) zur Vorstellung der Ergebnisse aus Studien und kleinen Maßnahmen der Wettbewerbe für einen breiten Kreis von Interessierten
  • Verbreitung der Ergebnisse der Studien und Wettbewerbe auch aus weiteren Veranstaltungen im Land und außerhalb des Landes

Sommerakademie

Ziel der Sommerakademie ist es, insbesondere Akteure im ländlichen Raum zu unterstützen, ihre Tätigkeiten weiter zu qualifizieren, sich mit rechtlichen Sachverhalten zu beschäftigen sowie Zusammenhänge und Synergien besser verstehen zu lernen.

Im Rahmen der Sommerakademie sollen die geförderten Best Practice Projekte in einer „Ideenwerkstatt“ die Möglichkeit erhalten, ihre Visionen und Ideen sowie den Fortschritt der Bearbeitung und Ergebnisse vorzustellen. Die Sommerakademie soll in den geförderten Regionen stattfinden und in erster Linie der Vorstellung praktischer Projektbeispiele dienen.

Sie wird über 2 Halbtage angelegt sein, d.h. nach dem vormittäglichen Anreisen der Teilnehmer Mittag beginnen und am Abend den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, in ungezwungener Runde über Projektideen zu diskutieren und voneinander zu lernen. Am nächsten Vormittag finden dann Vorträge statt, es wird ein Resümee gezogen und ein Ausblick entwickelt. Zu den Veranstaltungen sollen auch aus den Kommunen von Akteuren vor Ort regionale Produkte angeboten und verkostet werden können.

Themenschwerpunkte der Sommerakademie werden sein:

  • Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur
  • Partnerschaftsstärkung zwischen Städten und Gemeinden
  • Daseinsvorsorge, Digitalisierung und Demografie
  • Lebensbegleitendes Lernen
  • Anpassung an den Klimawandel
  • Nachhaltige Nutzung des Naturkapitals
  • Nachhaltige Energiekonzepte
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